• Hop­fen­an­bau
    Nach­weis­lich wird seit 1560 in der Eifel Hop­fen ange­baut. In Hol­st­hum wur­de der Anbau nach dem 2. Welt­krieg durch Sude­ten­deut­sche wie­der auf­ge­nom­men. Im Jahr 1966 hat die Fami­lie Dick mit dem Hop­fen­an­bau auf der Gemar­kung Hol­st­hum begon­nen. Die Anbau­flä­che ist zwi­schen­zeit­lich auf ca. 20 ha…
  • Hol­st­hu­mer Rund­weg
    Streu­obst­wie­sen, Fluss­land­schaf­ten, Hop­fen­fel­der, viel Geschich­te und schö­ne Aus­sich­ten bie­tet die­ser Rund­weg, der fast aus­schließ­lich um den Ort her­um­führt.Ver­schie­de­ne Ein­stie­ge sind mög­lich, teil­wei­se auch mit Park­mög­lich­kei­ten.Gesamt­län­ge ca. 7,1 kmDau­er ca. 2,5 hUnd hier der Fly­er zum her­un­ter­la­den und aus­dru­cken. Impres­sio­nen vom Rundweg
  • Römi­sche Vil­la
    Von 1991 bis 1993 wur­den im Rah­men einer Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nah­me unter der Lei­tung des Rhei­ni­schen Lan­des­mu­se­ums die Grund­mau­ern eines römi­schen Guts­ho­fes, einer soge­nann­ten vil­la rusti­ca frei­ge­legt.Das Gebäu­de weist den für Anla­gen die­ser Art typi­schen Grund­riss mit einer nach vor­ne offen Front­säu­len­hal­le (Por­ti­kus) und zwei Eck­ri­sa­li­ten auf.…
  • Glas­hüt­te
    Im Jah­re 1769 wur­de die Glas­hüt­te von Domi­nik Laeis mit För­de­rung der damals öster­rei­chi­schen Ver­wal­tung gegrün­det. Die Hüt­te hat­te zwei Arbeits­pe­ri­oden: von 1774 bis 1811/12 und von 1843 bis 1850/51. Von dem gro­ßen Rund­bau, der eigent­li­chen Glas­hüt­te mit dem Schmelz­ofen, steht nur noch ein kleiner…
  • Her­ren­haus Laeis
    Das Orts­bild­prä­gen­de und domi­nie­ren­de herr­schaft­li­che baro­cke Haus (soge­nann­tes Schloss), mit schie­fer­ge­deck­tem Man­sar­den­dach und Krüp­pel­walm, wur­de 1789 durch den Herr­schafts­ver­wal­ter Johann Domi­nik Laeis, dem Sohn des Begrün­ders der Glas­hüt­te und der Schlei­fe­rei nach sei­nem Rück­zug aus der Geschäfts­lei­tung, im Auf­trag der Baro­nin Marie The­re­se von Schmidtburg…
  • Hol­st­hu­mer Müh­le
    Einen ers­ten Hin­weis auf eine Müh­le in Hol­st­hum fin­det man in den Urkun­den der Herr­schaft Bour­scheid. 1453 wird die Exis­tenz eines Mül­lers erwähnt: “…König Klass der Mül­ler von Hol­st­hum…“Am 11. Novem­ber 1566 gestat­te­te Diet­rich von Met­ter­nich dem Mül­ler Tho­mas, eine Müh­le auf sei­ne Kos­ten zu…
  • Schank­wei­ler Klau­se
    Im Jah­re 1648 wird die ers­te Kapel­le und die ers­te Klau­se auf der Schank­wei­ler Höhe erwähnt. Die jet­zi­ge Kapel­le ent­stand 1762/63.Die Kapel­le ist ein ein­schif­fi­ger geputz­ter Bruch­stein­bau. Die Außen­ar­chi­tek­tur ist ein­fach, die West­front durch einen mit Gesims abge­schlos­se­nen Qua­der­strei­fen ein­ge­fasst, des­glei­chen das Por­tal durch kräftige…
  • Kir­che St. Maria und Rochus
    Die 1810 errich­te­te Kir­che ist die ein­zi­ge in der Umge­bung aus napo­leo­ni­scher Zeit. Sie wur­de im Zwei­ten Welt­krieg beschä­digt und 1950 wie­der auf­ge­baut und erwei­tert. 1964 erfolg­te ein wei­te­rer Umbau.Der alte Teil dient jetzt als Quer­haus. Das zum Fens­ter umge­bau­te Turm­por­tal trägt den Namen des…
  • Rochus­ka­pel­le
    Die Rochus­ka­pel­le wur­de 1866 erbaut. Schutz­hei­li­ger ist der hei­li­ge Rochus von Mont­pel­lier, der als Patron der Pest­kran­ken und Haus­tie­re gilt.1967 restau­rier­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Hol­st­hum und ihre Part­ner­wehr aus Krui­be­ke (Bel­gi­en) die Kapel­le und küm­mert sich seit­dem um die Pfle­ge.Zum Geden­ken an die Pest­zeit ist…
  • Sol­da­ten­fried­hof
    Der Sol­da­ten­fried­hofl iegt am Orts­rand Rich­tung Prümzur­lay. Er ist der letz­te Ruheort für 243 gefal­len­de deut­sche Sol­da­ten und ist einer der Besich­ti­gungs­punk­te des Wan­der­we­ges „Pro­me­na­de du Sou­ve­nir“ (West­wall­wan­der­weg), der grenz­über­schrei­tend über geschicht­li­che Ereig­nis­se der Arden­nen­of­fen­si­ve 1944/45 informiert.
  • Huwels­lay
    Die Huwels­lay ist ein Kalk­sin­ter­fel­sen am West­hang des Hei­de­rü­ckens zwi­schen Hol­st­hum und Pef­fin­gen. Das Nie­der­schlags­was­ser, wel­ches durch den porö­sen, mit Kalk gebun­de­nen Lias­sand­stein unse­rer Hoch­flä­chen hin­durch­si­ckert, rei­chert den Was­ser­ho­ri­zont unter dem Fels­mas­siv mit Kalk an.Beim Aus­tritt des Quell­was­sers an den Hän­gen und Tal­ein­schnit­ten bil­den sich…
  • Grä­ber­fel­der
    Hier in Hol­st­hum sind auf rela­tiv klei­nem Gebiet ver­schie­de­ne For­men von Grä­bern der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung zu sehen.Der klei­ne­re Fund­platz (5,1) besteht aus sechs soge­nann­ten Plat­ten­grä­bern, die aus je vier “losen”, senk­recht in den Boden ein­ge­setz­ten Stein­plat­ten bestehen. Das sieb­te ist eine Stein­kis­te, bei der eine…
  • Halb­wal­zen­grab
    In der Nähe des Grä­ber­fel­des wur­de ein Ton­­nen- oder Halb­wal­zen­stein gefun­den.Die Her­kunft die­ser Bezeich­nung ist an der Form des Stei­nes unschwer abzu­le­sen. Ein gro­ßer Teil der Vor­der­sei­te und ein Stück der Halb­wal­ze sind ver­schwun­den.Ande­re ähn­lich gestal­te­te Grab­ab­de­ckun­gen bil­de­ten die Vor­bil­der für die Rekon­struk­ti­on vor Ort.…
  • Lan­gen­stein
    Einer der drei auf dem Fer­schwei­ler Pla­teau noch befind­li­chen Menhi­re ist der soge­nann­te “Lan­gen­stein” am Nord­rand der Hoch­flä­che zwi­schen Hol­st­hum und Schank­wei­ler.Die­ser Kult­stein aus kel­ti­scher Zeit hat sei­nen Namen bis auf den heu­ti­gen Tag erhal­ten, denn das aus dem Kel­ti­schen stam­men­de Wort “Men­hir” bedeu­tet in…
  • Schmet­ten­schaaf
    Bei „Schmet­ten­schaaf“ han­delt es sich um eine Fels­for­ma­ti­on, die ver­mut­lich Res­te einer vor­ge­schicht­li­chen Flieh­burg waren. Die Anla­ge wur­de in Kriegs­zei­ten (letzt­mals wäh­rend des 2. Welt­krie­ges) als Zufluchts­stät­te von der Bevöl­ke­rung der umlie­gen­den Ort­schaf­ten auf­ge­sucht. Um den „Schmet­ten­schaf“ ran­ken sich man­che Erzäh­lun­gen, u. a. soll „im…