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Aktion "Saubere Landschaft" 2019


Aktion Saubere Landschaft

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Osterkonzert des Musikverein „Harmonia“ Holsthum


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Weinprobe und Bilderausstellung


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018

Bei schönen Wetter und in toller Atmosphäre wurde zum vierten Mal bei der römischen Villa in Holsthum Wein ausgeschenkt.
Neben der Weinprobe gab es wieder eine Bilderausstellung von heimischen Künstlerinnen.
Gezeigt wurden Bilder in Acryl, Öl und Aquarell mit verschiedensten Motiven.


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018


Zur entspannten Atmosphäre trugen auch die passende Dekoration und
Beleuchtung bei. Die angestrahlten Säulen, aufgestellten Schwedenfeuer,
sowie viel Kerzenlicht  zeigten die Villenanlage in besonderer Ausstrahlung.


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018


So wird auch nächstes Jahr vom Förderverein Geschichte und Kultur e. V. diese Veranstaltung weitergeführt.
Schon jetzt sind alle eingeladen und Interessierte sollten sich das  erste Wochenende im September vormerken.


Weinprobe und Bilderausstellung bei der römischen Villa in Holsthum 2018

 

Neuer Rundwanderweg eröffnet


Neuer Rundwanderweg eröffnet


Holsthum von allen Seiten sehen

Neuer Rundwanderweg eröffnet
Holsthum von allen Seiten sehen

Zur ersten offiziellen Begehung dieses neues Weges hatte die Ortsgemeinde eingeladen, und Ortsbürgermeister Heinz Faust konnte mehr als  80 Teilnehmer, viele von außerhalb des Dorfes, begrüßen, die sich zu diesem gemeinsamen Rundgang  auf dem Kruibeker Platz, dem Startort, eingefunden hatten.
Faust hob die enge Zusammenarbeit zwischen der Ortsgemeinde und dem Förderverein Geschichte und Kultur Holsthum hervor, ohne die dieser Weg nicht zustande gekommen wäre. Er beschrieb die Entwicklung dieses Weges von der Idee bis zur Umsetzung und nannte die Namen der  Beteiligten.  
Der Rundweg ist gekennzeichnet mit dem Wegezeichen HR, das für Holsthumer Rundweg steht. Er hat eine Länge von ca. 7,1 km, die Dauer der Wanderung  beträgt  ungefähr 2,5 Stunden.
Aus Anlass der Eröffnung gab es an mehreren markanten Stellen durch Mitglieder des Fördervereins mündliche  Informationen. Etwa in der Mitte des Weges, bei der Rochuskapelle, wurde eine Rast eingelegt. Gespendeter Kuchen und Getränke waren im Angebot.
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Streuobstwiesen, Flusslandschaften, Hopfenfelder, viel Geschichte und schöne Aussichten bietet dieser abwechslungsreiche Rundweg, um den Ort herum führt. Verschiedene Einstiege sind möglich, teilweise auch mit Parkmöglichkeiten. Von fast jedem Standort kann auf das Dorf geblickt werden. Und natürlich sieht man immer wieder neue, andere Bilder von Holsthum, worauf es den Schöpfern des Weges auch ankam. Zum Genießen dieser Ansichten und natürlich zum Rasten gibt es am Weg Bänke und Sitzgruppen.

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Der Weg führt an markanten Punkten vorbei. Dazu zählt u. a. das Naturdenkmal Huwelslay. Eine Besonderheit ist die Rochuskapelle, die 1866 als Bitte an Gott errichtet wurde, die Einwohner des Ortes vor der Cholera zu beschützen. Rochus gilt als Schutzpatron der Pestkranken und der Haustiere. Von der Rochuskapelle kann man die Grundmauern der römischen Villa sehen. Es handelt sich um einen römischen Gutshof, eine sogenannte Villa rustica. Das Gebäude hat den für diese Anlagen typischen Grundriss mit einer nach vorne offenen Frontsäulenhalle und zwei Eckrisaliten zu deren beiden Seiten. In den Jahren 2012 und 2013 wurden Sicherungs- und Verschönerungsmaßnahmen durchgeführt, um die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Typisch für Holsthum ist der Hopfenanbau. Das klimatisch günstige Tal der Prüm ermöglicht hier den Anbau dieser Sonderkultur,  seit 1966 durch Familie Dick.
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Ebenfalls am Weg liegt die ehem. Glashütte Holsthum aus dem Jahr 1769. Zu sehen sind noch Reste vom großen Rundbau in der sich der Glasofen befand. Weitere Gebäude der Anlage sind die Schleiferei mit den schmalen Fenstern und den Resten des Mühlenhauses, das Verwaltungsgebäude und das Haus des Glasmeisters. Das Herrenhaus auf der anderen Enzseite, wurde 1789 erbaut und ist bis heu-te im Familienbesitz. Hier befindet sich ein Trauzimmer für standesamtliche Trauungen. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude gibt es heute einen Saal für Feste und Veranstaltungen.
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Auch Streuobstwiesen sind typisch für Holsthum. Sie gehören zu den arten-reichsten Lebensräumen Mitteleuropas und sind bedeutende Zeugen einer vergangenen Selbstversorgerkultur. Am Weg stehen über 30 verschiedene Apfel-, Birnen- und Steinobstsorten mit Beschreibungen und deren Verwendung, die größtenteils in Brennereien vor Ort erfolgt.
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Speziell für diesen interessanten Weg hat der Förderverein einen informativen Flyer entwickelt, der auch eine Karte mit der Wegestrecke des Wanderweges enthält. Diese Flyer liegt in den Gaststätten des Dorfes und in den Touristikbüros in Irrel und Bollendorf aus.

von Rolf Mrotzek